Arbeitsstelle Rechtsextremismus - kompetente Zivilgesellschaft

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Analyse - Beratung - Projektarbeit

Die „Arbeitsstelle Rechtsextremismus - kompetente Zivilgesellschaft“ wurde als Projekt beim Miteinander e.V. im Jahr 2003 ins Leben gerufen, um einerseits eine kompetente Analyse von rechten Strukturen und Aktivitäten insbesondere in Sachsen-Anhalt zu realisieren und andererseits diese Ergebnisse verschiedenen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen zur Verfügung zu stellen.

Denn insbesondere KommunalvertreterInnen, BehördenmitarbeiterInnen, PädagogInnen, GewerkschaftsvertreterInnen, Arbeitgebern, politisch interessierte Jugendliche/junge Erwachsene sowie ehrenamtlich Engagierte in Sachsen-Anhalt sehen sich bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in Kommunen, Schulen, Arbeitsstellen und in Vereinen mit neuen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus konfrontiert. Dabei steigen Bedarf und Interesse von zivilgesellschaftlichen AkteurInnen in ihrer jeweiligen Umgebung Rechtsextremismus wirksam entgegen zu treten.

Hier zu unterstützen – mit aktuellen Fakten und Analysen, Handlungskonzepten, regionalen und überregionalen Kontakten, gebündelten Ressourcen und kompetenten Referent/innen  – ist das Ziel des Projekts „Arbeitsstelle Rechtsextremismus – Kompetente Zivilgesellschaft“. Gleichzeitig soll die „Arbeitsstelle Rechtsextremismus“ durch eine genaue Beobachtung der extremen Rechten frühzeitig Trends und Entwicklungen erkennen und von sich aus aktiv werden, wenn sie Kenntnisse über regionale Zunahmen von extrem rechten Aktivitäten, Immobilienkäufen, Ansiedlungen rechtsextremer Vertriebe etc. erhält. Dann sucht die „Arbeitsstelle Rechtsextremismus“ eigenständig Ansprech- und Bündnispartner/innen  vor Ort, um effektiv und nachhaltig zu agieren. Die Angebote der Arbeitsstelle richten sich darüber hinaus an bereits bestehende zivilgesellschaftliche Netzwerke, um einen kontinuierlichen Wissens-  und Handlungstransfer zu erreichen.

In diesem Zusammenhang analysieren wir kontinuierlich die regionalen und landesweiten Aktivitäten rechtsextremer Gruppen in Sachsen-Anhalt und die Entwicklungstendenzen rechtsorientierter, jugendkultureller Strömungen im Bundesland. Die Bandbreite der analysierten Medien reicht von rechtsextremen Internetseiten über szeneinterne Publikationen bis zu Neuerscheinungen rechtsextremer Musik. Diese Informationen stellen wir gezielt pädagogischen und politischen Multiplikatoren/innen zur Verfügung. Dies soll helfen, LehrerInnen, JugendmitarbeiterInnen und KommunalpolitikerInnen mit den notwenigen Hintergrundinformationen zu versorgen. In Kooperation mit ExpertenInnen aus Wissenschaft und sozialpädagogischer Praxis werden die getroffenen Einschätzungen diskutiert und öffentlich verwertbar gemacht.

 

>> Projektflyer der Arbeitsstelle Rechtsextremismus (pdf)